KuLaDig-RLP

Projekt der Koblenzer Kulturwissenschaft und des Innenministeriums Rheinland-Pfalz

Station 1: Flößerei – “immaterielles Kulturerbe”

Flößerei wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in zahlreichen anderen Ländern in Europa und der Welt betrieben. Sie hat die Lebenswirklichkeit vieler Menschen entscheidend und einschneidend geprägt.

 

 

Was genau ist Flößerei?

Flößerei ist der Transport von Holz auf dem Wasserweg aus holzreichen in holzärmere Gebiete. In der Vergangenheit hat die Flößerei in Deutschland                    angesichts eines riesigen Holzbedarfs in allen Lebensbereichen der Gesellschaft eine herausragende Rolle gespielt. Nur durch die Flößerei konnte dieser Bedarf gedeckt werden. Sie wurde auf nahezu allen Gewässern, auf kleinen Bächen ebenso wie auf den großen Flüssen, Flößerei ist der Transport von Holz auf dem Wasserweg aus holzreichen in holzärmere Gebiete

Wichtigkeit der Flößerei für Deutschland

Seit dem Mittelalter bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielte die Flößerei in Deutschland angesichts eines riesigen Holzbedarfs in allen Lebensbereichen der Gesellschaft eine herausragende Rolle. Nur durch die Flößerei konnte dieser Bedarf gedeckt werden. Sie wurde auf nahezu allen Gewässern, auf kleinen Bächen ebenso wie auf den großen Flüssen, gewerblich betrieben. Die Techniken wurden in Familien über viele Generationen weitervermittelt. Seit dem Ende der gewerblichen Flößerei gibt es heute noch die touristische Flößerei.

 

Zum Einbinden (Zusammenbinden) der Flöße wurden „Wiedzöpfe“ benutzt. Das waren Stämmchen von Hasel oder Hainbuche, auch teilweise junge Tannenbäumchen, die gewässert und anschließend in primitiven Öfen gedämpft und dann mit schweren Eisenzangen wie Stricke zusammengedreht wurden

 

Alle Stationen auf einen Blick:

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Kamp-Bornhofen Stationenweg

Station 1: Bahnhof Kamp-Bornhofen
Station 2: Sankt-Nikolaus-Platz
Station 3: Rathaus und Museum
Station 4: Schiffermast
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